| Der
Zweck und die Ziele des Vereins "Jeep Club Zentralschweiz" (JCZ)
Die englische Bezeichnung des Jeep Club Zentralschweiz,
so wie sie auf unseren Plaketten steht "Friends of US Army
Jeep Oldies - Central Switzerland" beschreibt den Zweck
des Vereins weitgehend. Unsere Mitglieder besitzen einen oder mehrere Jeeps,
die in der Schweizerarmee, der US-Armee oder in einer anderen Armee gefahren
wurden. Die Jeeps sind Veteranenfahrzeuge; dies bedeutet dass sie mindestens
30 Jahre alt sind und in tadellosen Originalzustand sind. Selbstverständlich
sind wir auch so tolerant, dass wir zivile Jeep Oldtimer in unserem Club
begrüssen, wenn diese dem Originalzustand entsprechen und keine zusätzlichen
Aufbauten, Umbauten oder dergleichen aufweisen.
Neue Mitglieder müssen nicht gezwungenermassen einen Jeep besitzen,
sie sollten sich aber mit dem Gedanken beschäftigen einen Jeep zu
erwerben. Ein erklärtes Ziel des JCZ ist, den Neulingen bei der Restaurierung
mit Rat und Tat zu helfen. Dadurch lassen sich viele kostspielige Fehler
und auch Frustration vermeiden. Der Austausch von Fachwissen, Tipps und
Ratschlägen findet natürlich auch unter den alten Hasen statt.
Ein weiteres Ziel des Vereins ist, dass man sich bei der Beschaffung von
Ersatzteilen behilflich ist und auch tatkräftig bei der Restaurierung
zugreift. Es macht auch viel mehr Spass, wenn 2, 3 oder sogar 4 Mitglieder am schrauben sind. Wenn dann so ein Jeep fertig ist und der
Besitzer stolz auf die erste Ausfahrt mit dem JCZ geht, so kann er seinen
Jeep vorstellen und die ganz individuelle Geschichte des Jeeps erzählen.
Wenn sein Jeep die Gnade der Kollegen findet und der Jeep als Clubtauglich
gilt, so erhält der glückliche Besitzer die begehrte Club-Plakette,
selbstverständlich gegen ein Entgelt. Es hat bis heute jedoch keiner die Plakette ausgeschlagen.
Das mit dem Geld ist halt so, der JCZ erhob nur einen Unkostenbeitrag
von Fr.20.- im Jahr. Dies reichte gerade um die Kosten für die Club-Briefe
und die Porti zu begleichen.
Bis 2010 war der Club kein Verein im rechtlichen Sinne, es gab keine Statuten und auch keinen Vorstand. Es gibt Leute, die behaupten dies sei der Grund dafür, dass der JCZ so gut funktionierte. Der Obmann von 1984 - 1993 war Erwin Kunz und von 1993 - 2010 war es Oski Waltert. Es stand dem Obmann frei, Unterstützung von Mitgliedern zu erbitten. Seit 2010 ist der Club ein Verein nach ZGB Art. 60ff mit Statuten und einem Vorstand bestehend aus mindestens 3 Mitgliedern. Der Mitgliederbeitrag ist immer noch Fr. 20.- im Jahr.
Nicht zu vergessen
ist auch der gemütliche Teil des Club-Lebens. Wichtigster Bestandteil
ist der monatliche Jeep-Höck, der am ersten Donnerstag des Monats
ab 20.00h stattfindet.
Rund 20-30 Mitglieder treffen sich dort um zu fachsimpeln und um etwas
für das körperliche Wohl zu tun. Weitere Attraktionen sind
die diversen Ausfahrten, die jeweils von einem oder mehreren Mitgliedern
organisiert werden. Es gibt nichts Schöneres als mit dem Jeep
und den Jeepkollegen an einem sonnigen Sommertag auf engen Nebenstrassen
auf einen Berg zu fahren, und die Aussicht bei Speis und Trank zu geniessen.
Das Jeep-Jahr endet meist mit dem zur Tradition gewordenen Samichlausanlass. |