Nicht alle
Beteiligten waren Besitzer eines eigenen Jeep, wollten sich jedoch einen
Jeep zulegen. Schon zu der Zeit wurde entschieden, dass der Jeep Club
eine lose Interessensgemeinschaft ohne Statuten und ohne Vorstand werden
sollte. Erwin übernahm die administrative Leitung des Jeep Clubs
und führte den Club bis 1993. Es wurden auch keine Mitgliederbeiträge
eingefordert, grosszügigerweise erledigte Erwin die ganze Arbeit
auf seine eigene Rechnung.
Am 14. –16. September 1984 fand in Sarnen ein ungezwungenes Treffen
von Kriegsveteranenfahrzeugen statt. Bei dieser Gelegenheit traf Robert
Lötscher und Peter Hunkeler die beiden Jeep – Kollegen Fred
Stalder und Hans Schweizer aus dem Emmental. Aus diesem Treffen entstand
eine enge Beziehung zwischen den Zentralschweizer und den Emmentaler Kollegen.
Sehr bald traten weitere Kollegen aus dem Emmental wie Markus Räs,
Hanspeter Roth und Hanspeter Kaiser ebenfalls dem JCZ bei.
Das Club-Leben nahm seinen Lauf, jeden ersten Donnerstag im Monat fand
der Jeep-Höck im Restaurant Schlacht statt und es wurden Ausfahrten
organisiert. Sehr beliebt waren die sogenannten Telefonausfahrten. Wenn
das Wochenendwetter es erlaubte, so wurde am Vorabend ein Rundtelefon
an alle Mitglieder gestartet und man traf sich am nächsten Morgen
an einem vereinbarten Treffpunkt zu einer gemütlichen Rundfahrt.
Im Jahre 1987 wurde die erste Plakette, die bis heute unsere Jeeps ziert
vom Horwer Künstler Ernst Olk in Zusammenarbeit mit Rolf Brandenberg
gestaltet. Im gleichen Jahre fand der erste von Robert Lötscher,
Peter Hunkeler und Max Vonarburg organisierte Samichlausstamm in der Sonne
Büron statt. Der Samichlausstamm entwickelte sich im JCZ zu einer
liebgewordenen Tradition.
1988 gründeten die Emmentaler, der langen Anfahrt aus dem Emmental
wegen, ihren eigenen Jeep-Club unter der Leitung von Fred Stalder. Seither
existieren beide Clubs sozusagen wie zwei Geschwister und pflegen freundschaftliche
Verbindungen. Als Beispiel wurden die Jeep–Höcks beider Clubs
gegenseitig von vielen Mitgliedern besucht. Bei einer solchen Gelegenheit
wurde 1990 dem JCZ von Fred Stalder eine Standarte überreicht, die
noch heute am Stammtisch im Restaurant Schlacht Sempach darauf hinweist,
dass hier der JCZ tagt. Seit 1993 führt Oski Waltert den JCZ als
Obmann. 1995 entschlossen sich Oski Waltert und Fred Stalder die beiden
Clubs aus organisatorischen Gründen zu entflechten. Bei dieser Gelegenheit
wurde ein Mitgliederbeitrag oder besser gesagt ein Unkostenbeitrag von
Fr. 20.- pro Jahr eingeführt, der gerade reicht um die Kosten für
die Clubinformationen, wie zum Beispiel Kopien, Kuverts und Porti, zu
decken.
1994 konnte der JCZ das 10jährige Jubiläum im Schützenhaus
Schwybogen Stans mit Alois Muff am Grill feiern. Seit 1996 findet jeweils
im Herbst ein Wettschiessen mit dem US-Karabiner Typ M1 statt. Dieses
Gewehr war die Bewaffnung der MB Jeeps im zweiten Weltkrieg und diente
dem Fahrer als Selbstverteidigungswaffe. Die MB Jeeps verfügen über
eine Gewehrhalterung für den M1 Karabiner und viele Mitglieder besitzen
deshalb einen M1 Karabiner.
1998 konnte auch der Jeep Club Emmental das 10 jährige Jubiläum
feiern und Fred Stalder übergab bei dieser Gelegenheit die Leitung
des Jeep Clubs Emmental an Christian Fiechter.
Im Jahre 2000 erschienen die ersten, von Ueli Tribelhorn verfassten Tech
Info Blätter, die in unregelmässigen Abständen erscheinen
und den Mitglieder technische Tipps und Hilfestellungen rund um den Jeep
geben sollen.
Der Mitgliederbestand
des JCZ entwickelt sich in erfreulicherweise stetig nach oben: